Hisst die weiße Fahne der Vernunft . . .

. . . geht weiter

Weihnachten, Ostern, Pfingsten: Genusshighlights der Woche

Dazu noch der Beginn der Grillzeit, wenn der große Weber aus dem Winterlager in die Gärten und auf Terrassen gezottelt wird. Hühner, Rinder und Schweine – haltet euch fest – in Kürze ist eure Leidenszeit vorbei und ihr werdet geschmort. Gratuliere zum Tod – kann ja nur eine Erlösung sein, bei dem was man so sieht, wenn man einen verstohlenen Blick in eure Ställe tut.

Allerdings ist eine Zeitgeisternährung im Sinne von fleisch- oder fischlos oft auch nicht zielführend für eine gesunde Ernährung, weil wir’s gerne fertig und einfach serviert haben wollen.

Eine ausgewogene vollwertige Ernährung bekommt man gekocht. Menüs aus frischem Gemüse, Bohnen, Hülsenfrüchten, Obst, Kräutern und den herrlichen Gewürzen Arabiens. Verführerische orientalische naturbelassene Gewürze, Kräuter und Tees.

Vorausgesetzt die Gärten Edens werden nicht aus der Luft 5 m tief in die Erde gebombt. 

Die große Zerstörung geht auch weiter . . .

Wenn morgen die bunten Flaggen gehisst werden, hänge ich die weiße Flagge der Versöhnung in den Wind. Wie können wir den Tag gegen die Homophobie feiern wenn anderorts von einem Tag auf den nächsten unschuldige Menschen vor dem Nichts stehen. Häuser, Infrastruktur, fragile Heimat – zerbombt, zerstört, verbrannt. Die letzten Habse(e)ligkeiten in Flammen aufgegangen.

Wir freuen uns über happy gendering, love, peace and happiness – zynisch fühlt es sich an, wenn ich das so schreibe. Aber wir können an der Wahrheit nicht vorbei. Wir können uns freuen, aber Freude ist inniger, wenn wir wissen, dass es den anderen auch gut geht. 

Deshalb freue ich mich über jede weiße Fahne die morgen im Glauben an friedlichere Zeiten und als Zeichen für Menschlichkeit und Empathie im Wind der Hoffnung weht.

Wenn nicht wir, wer sonst?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn wir nicht endlich unsere Pflichten als Menschen in einer gewünschten demokratischen Weltordnung wahrnehmen, dürfen wir uns später nicht beschweren, dass die Dinge so gekommen sind wie sie sich dann zeigen. Voll Häme, Hass, Verzweiflung, Wut, Zerstörung, Schmerz und Gewalt.